in Friedrichshagen...
Angelika Böttiger in
SCHWARZE SEELEN oder Courage beim Glotzen!
Absurde Farce von Peter Waschinsky 
WAS:
Kein Theater mehr! sagt Frau M., schaltet die Glotze an und stürzt sich in eine Spielshow, voller Hoffnung auf Gewinn. Worum gehts dabei? Ums Theater!Eine abstruse Mischung aus 3SAT und SAT1 unterbietet jeden Billigsender – das aber mit Anspruch! - und immer absurder wird auch Waschinskys Farce. Pate standen 2 Brechtstücke, die man aber nicht kennen muß. Mitdenken ja, aber auch nicht zuviel: Unterhaltung und eine Prise Experimentelles.
Waschinsky inszeniert dieses sein Stück schon zum dritten Mal und in halbjähriger Arbeit wieder ganz anders: Als Kammerspiel. Über die Uraufführung 2000 mit großem Ensemble in Gera schrieb die Presse: "köstliches Spektakel – phantasievoll, augenzwinkernd...Ansichten und Wahrheiten....gespickt mit Feinsinn, gewürzt mit Hintersinn... Mit Leichtigkeit serviert"
(Zitat: Peter Waschinsky, www.generalanzeiger-waschinsky.de)
Es geht immer noch schöner - Schluß mit der Modediktatur!
Nur noch Kleider für ein schönes Leben!
Ohne Diätplan, ohne Modeverfallsdatum. 
Kleider für Frauen, die es einfach so wollen: Unkompliziert, außergewöhnlich, frei, stylish. Alles zusammen! Jede erfindet ihren eigenen Stil, der sie einzigartig sein lässt und ihrem Wesen Ausdruck gibt. Wir brauchen uns nicht dünn zu hungern oder die Nasen verbiegen zu lassen. Wir sind vollkommen unvollkommen, eben echte Einzelstücke. So sind auch die Kleider, die Sie hier finden: Einzelstücke oder in Kleinstserien produzierte Resultate einer Laune, einer Idee. Sie sollen umhüllen ohne einzuengen, schmeicheln, aber unaufdringlich bleiben, und sie lassen sich nach Lust und Laune verwandeln. Die Kleider und Accessoires sollen Ihr Leben noch schöner machen.

Hochkarätiges Ensemble - vom Conférencier bis zur Reinemachefrau.
Alle sind durchdrungen vom Geist der Oper/ette, lieben und leiden mit dem und durch das altgediente, müde, sehnsüchtige, leidenschaftlich muffelnde, gruftelnde, herzerweichend gesangschmetternde, pflichtbewußte Phantom. Die Oper/rette lebt mit und durch die Gespenster, der König deroselbst gibt sich die Ehre im Skeletto zwar, doch keinesfalls ungekrönt. Wiedererweckte, spinnwebbehangene Stars lassen die Bühnenbretter erbeben, der einzig diesseitige Putzgeist, mit Straussenfederpuschel bewaffnet, bemüht sich redlich, die hauseigene, selbstverliebte Fledermaus, die sich ihrer Herkunft wohl bewusst ist, am Staubaufwirbeln zu hindern.

Jede Hand wäscht eine andere? Dann wechselt wenigstens das Wasser!
Wozu dient ein Blog? Worüber will ich, kann ich, darf ich schreiben? Mit welchem Anspruch? Diese Fragen stelle ich mir nach zwei Monaten "NOCH SCHÖNER LEBEN!".
Anfang Oktober war ich im Konzert und hatte, ganz erfüllt von dem Erlebnis, die Vorstellung, dass ich unbedingt darüber berichten müsste. Der Artikel dümpelt vor sich hin und täglich sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass er fertig wird. Soll ich mein Erlebnis beschreiben (wen interessiert das?), ich könnte eine Musikkritik wagen (schließlich habe ich vor Zeiten Musik studiert)... wie ich so an meinem Artikel kaue und würge und mich bei jedem Satz frage, ob ich ihn lieber streichen soll, bezweifele ich langsam den Sinn jeglicher Mitteilungen. Ich bin kein Journalist und ich merke - zum Glück -, wie schwer es ist, etwas halbwegs Vernünftiges zu fabrizieren.
Seit ich diesen Blog betreibe, sehe ich mir genauer an, was andere schreiben. Zum Beispiel was so in Stadteilmagazine gedruckt wird.
Mir fällt auf: Es ist schick über Themen zu schreiben, die völlig unverfänglich sind, z.B. dass es im September schon Weihnachtsgebäck im Supermarkt gibt. (Jedes Jahr ein beliebtes Thema, das sich auch gut saisonal abgewandelt im Januar mit Schokoladenhasen vortragen lässt.)

Einkaufen im Gruselkabinett. Neuerdings können Sie auf der Bölschestraße Ihre psychische Belastbarkeit testen und sich tiefenwirksam die Laune verderben lassen. Voll professionell und kostenlos. Vorausgesetzt Sie sind eine Frau.
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